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Autark unterwegs – Duschen im Wohnmobil

Eine Dusche im Wohnmobil ist vor allem für Camper ideal, die möglichst unabhängig touren wollen. Sie bietet die größtmögliche Flexibilität und erspart gerade in der kalten Jahreszeit den Gang zu den sanitären Campingplatzanlagen. In kleineren Campervans sind Nasszellen mit Duschen aus Platzgründen allerdings selten zu finden. Mittelgroße bis größere Modelle punkten dagegen mit einer entsprechenden Ausstattung. Erfahren Sie, was Sie beim Umgang mit Duschen in Wohnmobilen beachten sollten. 

Bei der Gestaltung von rundum ausgestatteten Nasszellen in Wohnmobilen müssen Hersteller verschiedene Ansprüche erfüllen. WC, Waschbecken und Dusche möglichst raumsparend, funktional und hygienisch miteinander zu kombinieren, ist durchaus eine Herausforderung. 

Einige Modelle der höheren Preisklasse bieten sogar eine räumliche Trennung von Dusche und WC und sind zum Teil fast mit heimischen Badezimmern zu vergleichen. In den meisten mittelklassigen Wohnmobilen mittlerer oder großer Größe werden Toilette und Dusche aber in einem Raum nebeneinander montiert. Der Platz ist dadurch zwar begrenzt, die Umstellung dürfte aber nicht allzu schwer sein, da man sich im Wohnmobil ohnehin an weniger Platz gewöhnt hat. 

Wasserversorgung, Lüftung und Abfluss

Mit gut gefüllten Frischwassertanks in 100-200-Liter-Größen kann die Wohnmobildusche durchaus mehrere Tage von mehreren Personen genutzt werden. Voraussetzung ist natürlich, dass sie sparsam und effizient duschen und nicht wie Zuhause das Wasser mitunter fast durchgängig laufen lassen.
Wenn Sie die Tanks bei jeder sich bietenden Möglichkeit auffüllen, können Sie über längere Strecken gut mit dem Wasser haushalten.

Wenn es um das Thema Belüftung in Nasszellen geht, ist es generell ratsam, auf Modelle mit Fenster anstatt Dachluke zu achten. Die Entlüftung des Bades ist hier deutlich effektiver. Zudem kann man durch das Fenster den Duschschlauch ziehen und hat im Handumdrehen eine Außendusche. Gerade im Sommer ist diese Möglichkeit eine tolle Alternative, um sich zum Beispiel nach dem Bad im Meer von Salz und Sand zu befreien oder Haustiere zu reinigen. Und es hat den Vorteil, die Nasszelle nicht trocken tupfen zu müssen.

Beim Abfluss ist es von Vorteil, wenn mehrere Abflüsse vorhanden sind, da je nach Alter rund Modell des Wohnmobils ein Abfluss mit einem höheren Wasserdurchfluss überfordert ist.

Raumbad oder Festbad

Bei der Art der integrierten Nasszelle sind grundsätzlich zwei Varianten gängig, die je nach persönlichem Anspruch bevorzugt werden. Bei den sogenannten Raumbädern können die Nasszellen durch verschiebbare Wände, meist zwischen Schlafbereich und Küche, erweitert werden und dadurch ein extra Duschraum geschaffen werden. Die Trennwände können auch genutzt werden, um Schlafbereich und Wohnbereich abzutrennen, wenn jemand beispielsweise früher schlafen gehen möchte.

Nachteil der Raumbäder ist, dass der Durchgang zwischen hinteren und vorderen Bereich während des Duschens versperrt ist. Jeder kann hier persönlich entscheiden, ob der höhere Duschkomfort bei Raumbädern die vorübergehende Sperrung des Durchweges aufwiegt. Fällt die Wahl dennoch auf ein Raumbad, ist maximal noch zu bedenken, dass die Trennwände meist aus Lammellentüren bestehen, die mitunter recht wackelig zu verankern sind und nicht die langlebigste Lösung sind.

Wem Platzkomfort und Raumtrennung weniger wichtig sind, der setzt meist auf Wohnmobile mit Festbädern. Dusche und WC sind hier in einem Raum fest installiert. Es geht deutliche beengter zu, aber der Raum im Fahrzeug wird zu keiner Zeit beeinträchtigt oder versperrt. Am Ende ist die Entscheidung für Fest- oder Raumbad also von persönlichen Vorlieben abhängig. Für beide Varianten gibt es Wohnmobil-Modelle mit soliden und überzeugenden Ausführungen.

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