Das Wohnmobil als rollendes Homeoffice

Das Arbeiten im Homeoffice ist in der Corona-Krise für viele Menschen zum Alltag geworden. Neben der Wohnung oder dem Haus ist das Wohnmobil dabei eine beliebte Büro-Alternative geworden.

Die sogenannten digitalen Nomaden machen es seit Jahren vor – das Arbeiten von unterwegs. Viele Freelancer und Selbstständige reisen zu den schönsten Orten der Welt und arbeiten mit Ihrem Laptop überall dort, wo sie Zugang zum Internet haben. Nicht wenige davon sind mit dem Wohnmobil unterwegs und schätzen den Komfort, die Wohn- und Büroumgebung ständig dabei zu haben.

Für diejenigen, die ohnehin gern mit dem Camper unterwegs sind und nun corona-bedingt im Homeoffice arbeiten müssen, ist ein Wohnmobil die ideale Möglichkeit, Reise, Arbeiten und Wohnen miteinander zu verbinden. Und alle, die dagegen Wohn- und Bürobereich lieber voneinander trennen möchten, profitieren mittlerweile von günstigen Mietangeboten für Wohnmobile, um im eigenen Garten oder einem anderen Ort ein separates Homeoffice mit Küche und Bad zu haben. Unter anderem vermieten Hersteller wie Mi-Mobile oder P-Concept Ihre Fahrzeuge zu vergünstigten Konditionen.

Voraussetzungen, damit das Homeoffice im Wohnmobil funktioniert

Grundlegend ist natürlich eine ausreichende Strom- und Internetversorgung. USB-Steckdosen gibt es in Wohnmobilen meistens in der Nähe des Tisches, im Fahrerhaus und in den Schlafbereichen. Ist die Batterie Ihres Wohnmobils aufgeladen, können Sie Ihre Geräte über die 12-Volt-Steckdose aufladen. Möchten Sie den Strom aus der 230-Volt-Steckdose nutzen, müssen Sie mit dem Landstrom Ihres Zuhauses oder des Campingplatzes verbunden sein. Mit einem Wechselrichter können Sie über die 230-Volt-Steckdose auch ohne Landstrom laden, da der Strom der Bordbatterie in 230 Volt umgewandelt wird.

Für eine leistungsstarke und störungsfreie Internetverbindung gibt es in Wohnmobilen unterschiedliche Möglichkeiten. Steht Ihr Wohnmobil auf einem Campingplatz, bei einem öffentlichen WLAN-Hotspot oder in ausreichender Nähe zu Ihrem Haus, können Sie natürlich ihr hauseignes beziehungsweise das öffentliche WLAN nutzen. Sind Sie außerhalb der Reichweite eines WLAN-Hotspots können Sie auch mit Ihrem Smartphone über UMTS einen Hotspot einrichten. Voraussetzung ist natürlich ausreichend Datenvolumen über Ihren Mobilfunkvertrag. Ihren Laptop können Sie dann mit dem WLAN des Smartphones verbinden.

Da seit 15.6. 2017 innerhalb der EU keine Roaming-Gebühren anfallen, können Sie für den WLAN-Hotspot Ihren Mobilfunkvertrag sowohl im In- als auch Ausland ohne zusätzlich Kosten nutzen. Außerhalb der EU ist es dagegen sinnvoll eine Prepaid-SIM-Karte zu kaufen, um hohe Kosten zu vermeiden. Die Prepaid Cards bieten mittlerweile ein Datenvolumen von 1-5 GB bieten und können bei Mehrverbrauch auch jederzeit flexibel aufgeladen werden können.

Eine alternative Internetmöglichkeit bieten auch sogenannte Surf-Sticks. Durch die integrierten SIM-Karten fungieren sie wie ein Handy, das sich per UTMS mit dem Internet verbindet und dann per USB-Anschluss mit dem Laptop verbunden werden kann. Hier entscheidet der gewählte Mobilfunkvertrag der SIM-Karte, wie hoch das verfügbare Datenvolumen ist.

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